Falls Sie selbst ein Logo, eine Webseite oder Flyer entwerfen wollen und schon ein paar Ideen zu unserem Treffen entwickeln möchten, könnten Ihnen folgende Tipps weiterhelfen.

Logodesign

  • Ein Logo kann eine Wortmarke sein (wie z.B. SONY), eine Zeichenmarke (ÖMV), eine Bildmarke (Shell) oder eine Wort-Bild-Marke (RED BULL). Was gefällt Ihnen am besten für Ihr Unternehmen?
  • Verwenden Sie kein Stock-Material für Ihr Logo – oder wollen Sie, dass noch jemand Ihr Icon verwendet?
  • Halten Sie Ihr Logo klar und gut erkennbar, denn es muss in klein, in schwarz-weiß, gefaxt, etc. immer noch gut leserlich sein und vor allem genauso wirken.
  • Ihr Logo sollte nicht zu bunt sein – haben Sie Wunschfarben?
  • Verwenden Sie klare, moderne Schriften die keinem allzu großen Trend unterliegen.
  • Kombinieren Sie nicht zu viele verschiedene Schriftarten.

Sonderfarben

Junge, motivierte Grafikdesigner neigen dazu, Ihnen Sonderfarben wie Pantone, RAL oder anderes für Ihre Printprodukte zu empfehlen. Lassen Sie die Finger davon! Das bläst Ihre Druckkosten unnötig auf. Diese Sonderfarben lohnen sich nur bei Großkonzernen wie der Sparkasse mit ihrem „Sparkassen-Rot“, oder „Dr. Hauschka“ mit seinem Neon-Orange. Hier soll einfach nur gewährleistet werden, dass die Farbe jedesmal 100% gleich aussieht.

Farben am Monitor vs. am Bildschirm

Seien Sie sich bitte bewusst, dass Farben am Monitor (RBG-Farbschema) anders wirken, als später gedruckt (CMYK-Druck). Leider werden hier Kunden nicht selten enttäuscht. Drucken Sie sich vorher einen Abzug auf einem gut kalibrierten Drucker. Die Farben werden dann im späteren Druck „ähnlicher“ sein wie Ihr Ausdruck.

Webseite

Auch wenn es verlockend ist, verzichten Sie auf Webbaukästen wie WIX, JIMDOO oder andere. Sie werden bei der späteren Einrichtung ihrer Tracking-Tools an Ihre Grenzen stoßen. Sie möchten eine private Webseite bauen? Hier sind Baukästen kein Problem. Bei Unternehmensauftritten ist das aus vielen Gründen nicht ratsam.

Neuerdings straft Google Seiten in den Suchergebnissen ab, die noch kein SSL (Grünes Schloss, Onlinebanking, https) verwenden, daher lieber zeitnah aufrüsten. Die großen Hosts wie Strato, 1&1, Telekom haben die Funktion neuerdings standardmäßig. United Domains versucht es bis Ende des Jahres nachzurüsten. Ich berate Sie hierbei.

Ebenfalls werden Webseiten abgestraft, die nicht auf Mobiltelefonen dargestellt werden können. 88% der User starten Ihre „Customer-Journey“ (also der Weg, bis sie ihr gewünschtes Produkt kaufen) auf dem Mobiltelefon. 56% der heutigen Webseiten sind aber leider noch nicht dafür geeignet. Das Zauberwort ist hier „Responsive Website“.

Wer mag, kann hier testen ob seine Webseite für Mobiltelefone geeignet ist. Wenn nicht – gerne jederzeit durchklingeln!

Fotos für die Webseite

Verwenden Sie keinesfalls Fotos, die vorher nicht freigegeben wurden! Ganz wichtig: keinesfalls aus der Google-Bildersuche bedienen.

Hier gibt es eine tolle Seite, wo man lizenzfreie und sogar kostenlose Fotos bekommen kann. Die Auswahl ist nicht riesig – aber für den Anfang mehr als Genug. Kein richtiges Foto gefunden? Ich helfe Ihnen gerne weiter mit schönen Businessportraits oder Bilder Ihres Betriebs!

Flyer

Ähnlich wie bei den Sonderfarben würde ich Ihnen (als Existenzgründer) von besonderen Papiersorten abraten. Viele Druckereien müssen diese Sonderpapiere erst bestellen. Die meisten großen Druckereien sind auch nicht günstig, und lassen sich diese Papiere besonders kosten.

Verwenden Sie für den Anfang günstige Hersteller-Firmen wie Flyeralarm oder Print24. Papiermuster können Sie sich dort umsonst zuschicken lassen. Ebenfalls sind Spielereien wie Golddruck oder Prägung möglich – nur eben für einen Bruchteil der Summe.

ABER: Die Daten müssen dort meist millimeterexakt eingereicht werden. Abweichungen führen zum Fehler. Sagen Ihnen Begriffe wie PDF-X3 oder Schnittmarken etwas? Nein? Dann verzichten Sie lieber darauf die Druckvorlagen selber machen zu wollen.

Druck

  • Digitaldruck: Alles was Sie meist aus Copyshops bekommen. Ab Auflage 1, Die Qualität hält sich meist in Grenzen und der Kunde ist danach oftmals enttäuscht.
  • Offsetdruck: Meist 100 Stück. Wird in großen Offsetdruckereien gedruckt. Die Qualität ist top! Es dauert ein wenig länger.

Anzeigen, Zeitung, Branchenbücher

Branchenbücher sind leider mehr zeitgemäß. Das wissen Vertreter solcher Branchenbücher auch und bedrängen Sie deshalb telefonisch aufgrund Ihrer Anzeige. Bitte dankend Ablehnen. Auflegen.

Denken Sie doch auch mal über einen kostenlosen Google My Business Eintrag nach – hier erscheinen Sie in Googles Kartenmaterial.

Falls Sie aber über eine Zeitungsanzeige nachdenken, installieren Sie vorher Google Analytics (kostenlos) auf Ihrer Webseite, so können Sie überprüfen ob jemand aufgrund der Anzeige auf Ihrer Webseite war. War niemand auf der Seite? Dann investieren Sie kein Geld mehr für Anzeigen.

Suchmaschinen-Optimierung (SEO) / Bezahlte Google Werbung

Unterschreiben Sie keine zwielichtigen Verträge mit unseriösen SEO-Optimierungsfirmen die Ihnen die „beste, erste Position“verkaufen wollen. Achten Sie bitte genau auf die Vertragslaufzeiten im Angebot. Eine gute AdWords Kampagne kann man jederzeit stoppen und das Budget flexibel einteilen! Wenn Sie Ihre erste Kampagne noch nicht gestartet haben, erkundigen Sie sich bei mir wegen eines Starthilfe-Gutscheines.

Event-Fotos

Die Bildsprache Ihres Auftrittes ist sehr wichtig, da Bilder schneller und emotionaler von potenziellen Kunden wahrgenommen werden wie Texte. Investieren Sie daher bitte einen Teil Ihres Budgets in einen professionellen Fotograf. Auch ein ambitionierter Laie unter Ihren Bekannten kann das aus vielen Gründen nicht in dieser Form leisten.

Noch Fragen oder Unterstützung? Bitte melden Sie sich gerne.